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Unsere Schiedsrichter:

ein gutes Gespann:

 
 
Gute Arbeit leisten wir im Schiedsrichterwesen mit aktuell drei aktiven Sportfreunden.
 
                                   

Frank Haase 

 

pfeifen beide in der Kreisliga. 

Daniel Sonntag 

 

 

Lisa-Marie Thümmler
 


Sie ist als Jungschiedsrichterin in der Fördergruppe des Kreisverbandes aktiv und hat dort gute Entwicklungsmöglichkeiten. Im August 2014 erhielt sie die Auszeichnung "Schiedsrichterin des Jahres". Aktuell leitet Lisa-Marie Spiele bis zur Regionalliga Frauen und bis zur Kreisoberliga Herren.

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Freie Presse v. 20.04.2016
 

Ehrung - Drei Schiedsrichter sind Kreissieger

erschienen am 20.04.2016

Leipzig. Sven Neef vom SV Muldental Wilkau-Haßlau (U 50), Angelo Stringile vom VfB Empor Glauchau (Ü 50) und Lisa-Marie Thümmler vom SV 1861 Ortmannsdorf (Frauen) sind bei Auszeichnungsveranstaltung "Danke Schiri!" des Sächsischen Fußball-Verbandes am Montagabend in Leipzig als Kreissieger geehrt worden. Die Landessieger Marek Nixdorf (SG Dynamo Dresden) in der Kategorie U 50, Werner Ritter (FC Grimma) in der Ü 50 und Anja Liebmann (FSV Blau-Weiß Milkel) bei den Frauen dürfen zur Ehrengala des DFB fahren. (tc)


Freie Presse vom 19.04.2016


"Freie Presse" vom 25.01.2014
 

 

 

Mädchen bringen weiblichen Charme ins Spiel

Es erfordert eine gesunde Portion Selbstvertrauen, als junge Frauen Spiele der Fußball-Kreisklasse bei den Männern zu leiten. Zwei Teenager stellen sich der Herausforderung.

Zwickau/Ortmannsdorf. Paulina Ullmann und Lisa-Marie Thümmler haben als Schiedsrichterinnen den Sprung in die 2. Fußball-Kreisklasse der Männer geschafft. "Beide leiteten zu Beginn der Saison ihre ersten Männerspiele und lieferten dabei hervorragende Leistungen ab. Ihrem Aufstieg in die nächsthöhere Klasse stand somit nichts im Wege", sagt Sebastian Schulz, der im Schiedsrichterausschuss des Kreisverbandes Zwickau für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist.

Die 17-jährige Paulina Ullmann vom DFC Westsachsen Zwickau jagt seit ihrem achten Lebensjahr dem runden Leder hinterher. Nach einem Kreuzbandriss entschied sie sich dafür, zwar die Fußballschuhe an den Nagel zu hängen, dem Fußball aber weiterhin die Treue zu halten. "Schiedsrichter war für mich eine interessante Alternative. Ich bin in den Spielbetrieb eingebunden, erlebe das ganze Flair und lerne viele Leute kennen", sagt sie. Probleme, als Frau Männer-Spiele zu leiten, sieht sie nicht. "Meine bisherigen Erfahrungen sind positiv. Wenn man ordentlich pfeift, haben die Spieler aus meiner Sicht auch nichts gegen weibliche Schiedsrichter." Sie glaubt sogar zu spüren, dass sich so mancher Kicker auf dem Platz ein wenig mehr zusammenreißt und sich so manchen Kraftausdruck bewusst verkneift. Wie es mit ihrer Karriere als Referee weitergeht, kann Paulina Ullmann noch nicht abschätzen. "Natürlich möchte ich weiter aufsteigen und auch noch in höheren Klassen pfeifen. Auf der anderen Seite haben für mich momentan natürlich noch die Schule und danach ein mögliches Studium den Vorrang", sagt Paulina Ullmann.

Unter den 210 Schiedsrichtern in Westsachsen gibt es gerade mal eine Handvoll Frauen. Der Kreisverband würde sich über Zuwachs freuen. "Voraussetzungen sind Interesse am Fußball, Sportlichkeit und eventuell eigene Erfahrungen als Spielerin, was aber keine Bedingung ist", erklärt Sebastian Schulz. Lisa-Marie Thümmler vom SV 1861 Ortmannsdorf liefert ein Beispiel dafür, dass ein guter Schiedsrichter nicht unbedingt auch aktiver Spieler gewesen sein muss. "Mein Bruder Franz spielt Fußball. Den habe ich oft zu den Spielen begleitet und war irgendwie von der Arbeit der Schiedsrichter begeistert", sagt sie. Über den Besuch von Lehrgängen eignete sie sich die nötigen theoretischen Voraussetzungen an und leitete im Alter von zwölf Jahren ihr erstes Spiel. "Beim Sammeln praktischer Fertigkeiten stand mir dann ein Betreuer zur Seite, der mir sehr geholfen hat." Bedenken, auf dem Platz auch schon mal eine Fehlentscheidung zu treffen, hat die 16-Jährige nicht. "Natürlich wurmt einen so was. Aber auch Schiedsrichter sind nur Menschen, und denen unterlaufen nun mal hin und wieder Fehler", sagt sie. Auch Lisa-Maries Erfahrungen, bei den Männern zu pfeifen, sind positiv. "Möglicherweise freuen sich einige Spieler sogar darüber, denn weibliche Schiedsrichter sind in unserer Region immer noch die Ausnahme, was aber nicht so bleiben muss."

 
 
erschienen am 25.01.2014 ( Von Andreas Wohland )